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der Katholischen Kirchengemeinde

 

St. Otto Pasewalk

Mitteilung: Vom 31.05. bis zum 10.06. findet aus organisatorischen Gründen

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Gott ist ein Wesen in drei Personen, die alle drei gleich Gott sind: des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Gott ist ein Wesen in drei Personen, die alle drei gleich Gott sind: des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Die Heiligste Dreifaltigkeit (Dreieinigkeit, Trinität - lat. trinitas) ist das zentrale Glaubensgeheimnis des christlichen Glaubens und Lebens.

Der Prolog des Johannesevangeliums ist einer der ersten Versuche, dieses Geheimnis (mysterium) sprachlich zu fassen:

Im Anfang war das Wort, / und das Wort war bei Gott, / und das Wort war Gott.

Im Anfang war es bei Gott.

Alles ist durch das Wort geworden / und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist. (...)

Und das Wort ist Fleisch geworden / und hat unter uns gewohnt und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, / die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, / voll Gnade und Wahrheit. (Joh 1,1-3.14)

 

Die Heilige Schrift gibt an vielen Stellen ein deutliches Zeugnis von der Dreifaltigkeit; sie ist erfüllt vom Mysterium der Trinität Bereits im Alten Testament wird dieses Mysterium klar. Schon im ersten Kapitel der Bibel findet man ein Zeugnis für die Trinität. In Gen.1:26 spricht Gott „lasst uns“ den Menschen machen als „unser“ Abbild. Gott spricht hier im Plural.

An vielen weiteren Stellen wird dieses Dogma deutlich bekannt. So wird in Jes. 9:5 die Geburt Jesu Christi mit den Worten „Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns geschenkt. Die Herrschaft liegt auf seiner Schulter; man nennt ihn: Wunderbarer Ratgeber, Starker Gott, Vater in Ewigkeit, Fürst des Friedens“ verheißen.

 

Der hl. Athanasius erkannte besonders die Konsequenzen des Antitrinitarismus. Ist Jesus Christus nämlich nicht wirklicher Gott und wirklicher Mensch, dann ist unsere Erlösung dahin; das Christentum wäre folglich sinnentleert. Denn nur Gott kann erlösen (vgl. Jes. 43:11). Der Grund hierfür liegt in dem Ziel der Erlösung. Das letzte Ziel der Erlösung ist die Vergöttlichung des Menschen. Daher schreibt Athanasius: „Denn er wurde Mensch, damit wir vergöttlicht würden“. Zudem muss man sich über den Stand des Menschen klar sein: der Mensch ist entfernt von Gott – er ist tot (vgl. Röm.5:14ff.). Worin besteht nun das Leben? Gott ist das Leben und Gemeinschaft mit ihm ist leben. Die Erlösung besteht in der Vereinigung des toten Menschens mit dem Leben (also Gott). Durch die Vereinigung wird die gefallene menschliche Natur ins Leben erhoben. Nun sagt Christus selbst, dass er das Leben ist (Joh.11:25). Damit sagt er nichts anderes, als dass er Gott ist. Wäre Jesus Christus nicht Gott, dann wäre er nicht das Leben und sein Werk brächte keine Erlösung.

Das gleiche Prinzip trifft auch auf die Erfüllung des Gesetzes zu. Nur der Gesetzgeber kann das Gesetz erfüllen. Da Jesus das Gesetz erfüllt, muss er Gott sein.

Auch das Sakrament der Eucharistie zwingt uns zum Glauben an die Gottheit Jesu Christi. Wäre Jesus nicht Gott, dann könnte er nicht real in den Gaben gegenwärtig sein. Nur wenn Jesus Gott ist, kann er überhaupt in den Gaben präsent und an hunderten Orten gleichzeitig gegenwärtig sein.

 

Die Schrift bestätigt auch die Gottheit und Personalität des Heiligen Geistes. So bestätigt schon der Taufbefehl diese beiden Glaubensinhalte. Aber auch an anderer Stelle in der Schrift tritt dies deutlich zu Tage: Der Heilige Geist gibt Zeugnis ab (Joh.15:26), er redet nicht aus sich selbst und verkündet nur das, was er hört (Joh.16:13f.), der Geist schwebt über dem Wasser (Gen. 1:2), Sünde wider den Heiligen Geist (Mt.12:31, Eph.4:30), der Geist ergründet die Tiefen Gottes (1.Kor.2:10), Gemeinschaft mit dem Heiligen Geist (2.Kor.13:13) der Geist befiehlt (Apg.8:29). All diese Dinge sind nur dann möglich wenn der Heilige eine Person ist, die vom Vater zu unterscheiden ist. Auch die Gottheit des Heiligen Geistes ist klar und deutlich der Schrift: der Geist ergründet alles (1.Kor.2:10), der Geist ist ewig (Hebr.9:14).