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der Katholischen Kirchengemeinde

 

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Landauer Altar
Landauer Altar

Allerheiligen - Allerseelen

Das Allerheiligenfest ist ein Hochfest der katholischen Kirche, bei dem wir nicht nur der Heiligen gedenken, die offiziell heilig gesprochen sind und auch im Kalender geführt werden, sondern aller Verstorbenen, die durch ihr vorbildhaftes Leben ihr Ziel erreicht haben und bereits zur Anschauung Gottes gelangt sind.
Diese Glaubenszeugen sind unsere Vorbilder und Fürsprecher bei Gott. Wir können immer zu ihnen beten, wenn wir aus einer Not heraus Trost und Hilfe benötigen.Das Fest enthält auch den Gedanken, dass die Kirche als eine Gemeinschaft der Lebenden und der Verstorbenen zu verstehen ist. Zu Allerheiligen soll daher der Zusammenhang der diesseitigen Welt mit der jenseitigen Welt zum Ausdruck kommen.
In den östlichen Kirchen gab es schon im 4. Jahrhundert einen Allerheiligentag, der am 1. Sonntag nach Pfingsten gefeiert wurde und in den meisten orthodoxen Kirchen auch heute noch an diesem Sonntag begangen wird. Im8. Jahrhundert wurde der Feiertag von Papst Gregor III. auf den 1. November gelegt und zunehmend hat sich dann das Allerheiligenfest im westlichen Bereich der Kirche etabliert. Im 15. Jahrhundert wurde das Fest durch Papst Sixtus IV. zum gebotenen Feiertag für die ganze Kirche festgelegt.


Am Allerseelentag wird jener Verstorbenen gedacht, die nach dem Glauben der Kirche noch nicht die volle Gemeinschaft mit Gott erreicht haben und die sich noch an einem Ort der Reinigung (Purgatorium, Fegefeuer) befinden.Durch unser Gebet für die „Armen Seelen“, Almosen und Mitfeier der Eucharistie können wir mithelfen, dass die Toten das ewige Leben bei Gott erlangen. Auch die „Armen Seelen“ gehören der kirchlichen Gemeinschaft an und daher ist es auch sehr sinnvoll, für diese zu beten und die Gräber zu besuchen.
Die Ursprünge des Festes Allerseelen befinden sich im 10. Jahrhundert. Im Jahr 998 wurde von Odilo, dem Abt der französischen Benediktinerabtei Cluny, für den 2. November das feierliche Gedächtnis aller Verstorbenen für alle Klöster, die Cluny unterstellt waren, angeordnet. Das Fest verbreitete sich in den folgenden Jahrhunderten in der abendländischen Kirche. Erst 1915 wurde das Fest von Papst Benedikt XV. für die Gesamtkirche eingeführt.